Elch

elchAuerochse - Heckrind

Bos primigenius

Der Auerochse lebt in Herden. Es ist sehr robust und kommt gut auch ohne menschliche Hilfe zurecht, wie z.B. bei der Geburt der Jungtiere. Sein Winterfell schützt das Tier gegen Temperaturen bis zu -25° C. Heute wird dieses Rind als Landschaftspfleger eingesetzt, weil durch sein Fressverhalten eine Verbuschung der Feuchtwiesen verhindert und dadurch die Artenvielfalt erhalten werden kann.
Der Auerochse (Ur) war die Wildform unseres Hausrindes. 1627 wurde der letzte Auerochse in Polen erlegt. Höhlenmalereien und Knochenfunde gaben Rückschluss auf sein Aussehen. In den 30er Jahren züchteten die Brüder Heck (Zoo Berlin, Zoo München) aus primitiven Hausrindern diese Rinderrasse, die aussieht wie ein Auerochse, zurück. Den Zweiten Weltkrieg überlebten jedoch nur 39 Tiere, die wohl ausschließlich aus der Münchner Linie stammen. Heute gibt es ca. 2.000 bis 3.000 Tiere in Deutschland.

Gewicht: Kuh 600 kg, Bulle 800- 1000 kg
Lebensalter: bis 25 Jahre
Tragzeit: 8,5 Monate (34 Wochen)